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PressemitteilungSoziales Wohnen

Zitate zu den angekündigten Wohngeldkürzungen 2027 und 2028

By 25. Juni 2026No Comments

"Von wegen weniger sparen: Bauministerin Verena Hubertz verschiebt den harten Kahlschlag einfach nur nach hinten. Am Ende steht fest: Bis 2028 wird die volle Kürzung von einer Milliarde Euro beim Bund und einer weiteren Milliarde bei den Ländern gnadenlos durchgezogen. Das ist kein Einlenken, sondern ein verzögerter Angriff auf Menschen mit geringem Einkommen, die ohnehin schon jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Einsparungen beim Wohngeld lassen sich auch auf sozial verträgliche Weise realisieren: Ganz konkret durch Investitionen in den sozialen Wohnungsbau sowie die Einführung eines bundesweiten, rechtssicheren Mietendeckels. Auf diese Weise würde die Spirale aus explodierenden Mieten und folglich steigenden staatlichen Transferleistungen endlich durchbrochen. Mit sinkenden Mietkosten würden zugleich die Wohngeldausgaben sinken."

Sahra Mirow

Medienberichten zufolge soll Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) beim Wohngeld weniger kürzen als zunächst geplant: 738 Millionen Euro im Jahr 2027 und ab 2028 sollen Bund und Länder jeweils eine Milliarde Euro pro Jahr einsparen/kürzen.